Schriftverkehr mit der Stadt Oldenburg

Schriftverkehr zu den Verkehrsproblemen im Dobbenviertel

 

 

 

Antwortschreiben auf unser Schreiben vom 16. Januar 2018

 

 

 

 

 


 

Schreiben an alle Franktionen und per E-Mail an den Oberbürgermeister, die Stadtbaurätin und an das Amt für Verkehr und Straßenbau – Fachdienst Verkehrsplanung.

 

 

 

An alle im Stadtrat                                                                                    vorab als E-Mail

vertretenen Fraktionen                                                                            

 

Oldenburg, 16. Januar 2018

 

Eklatante Missstände hinsichtlich des Verkehrs im Dobbenviertel

 

 

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

 

die Bürgerinitiative Dobbenviertel Oldenburg setzt sich nunmehr seit 15 Jahren dafür ein, dass die eklatanten Missstände hinsichtlich des Verkehrs in unserem Viertel durch die Initiative der Verantwortlichen der Stadt Oldenburg beseitigt werden. Bisher jedoch leider ohne Erfolg.

 

Aus diesem Grund möchten wir mit diesem Schreiben erneut auf das Erfordernis von Maßnahmen zur Verkehrsminderung im Dobbenviertel hinweisen, die der Stadt Oldenburg bereits spätestens seit 1981 bekannt sind.

 

1.    Die Maßnahmen sind insbesondere aus dreierlei Gründen erforderlich

A)   Lärmminderung

B)   Geringere Erschütterungen

C)   Reduzierung der Emissionen

 

2.    Auf das Erfordernis einer Lärmminderung hat bereits 1981 ein von der Stadt Oldenburg in Auftrag gegebenes Gutachten durch den Europäischen Rat hingewiesen. Dieses Gutachten wurde auszugsweise in der Satzung zum B-Plan 390 A zitiert

Verkehrsplanung für das Viertel zu entwerfen und zu verwirklichen.
Ein Verkehrskonzept wurde sogar dem B-Plan angefügt.
Das Gutachten unterstellte, dass die Verkehrsbelastung im Dobbenviertel
für die Wohnnutzung zumutbar bleibt. In diesem Verkehrskonzept wird gefordert

·      „großräumige verkehrslenkende Maßnahmen, insbesondere um nächtlichen LKW-Verkehr aus dem Dobbenviertel herauszuhalten“

·      „durch verkehrslenkende Maßnahmen soll der Fremd- und Schwerlastverkehr auf den Hauptverkehrsstraßen außerhalb des Dobbenviertels (Ofener Straße / Innerer Ring / Gartenstraße) geführt werden“

Auch seitens der Universität Oldenburg wurden später noch einige Verkehrskonzepte entwickelt. Doch anstatt eines dieser Konzepte umzusetzen, wurden sie durch das Konzept 2000 total konterkariert. So wurde der Straßenzug Roonstraße – Hindenburgstraße – Tirpitzstraße – Gerberhof  als Vorbehaltsstraße umgewidmet.


 

 

 

3.    Geringere Erschütterungen sind erforderlich, da der Baugrund für das Dobbenviertel durch Aufschüttungen des sumpfigen Geländes („Dobben“ bedeutet „Feuchte Wiesen“) entstand. Durch die erheblichen Erschütterungen die durch zugelassenes Tempo 50 und insbesondere durch den Schwerlastverkehr verursacht werden, gibt es an den historisch wertvollen Gebäuden viele Risse und Setzungen. Sogar Neigungen von Gebäuden in Richtung Straße sind festzustellen.

 

Daraus resultiert sich unser Einsatz für „Besseres Wohnen – Weniger Verkehr“ wie dies auch aus unserem Flyer ersichtlich ist.

 

Auf unserer Internetseite wird unser langjähriges – leider erfolgloses -  Bemühen um eine Verbesserung der Verkehrssituation im Dobbenviertel noch deutlicher, deshalb der folgende Auszug.

 

 

Auszug aus der Internetseite http://www.bi-dobben

 

 

Schreiben an die Fraktionen vom 18.10.2002

 

BÜRGERINITIATIVE DOBBENVIERTEL OLDENBURG

 

An die

Fraktionen des Rates der Stadt Oldenburg

Markt 1

 

26122 Oldenburg                                                                                          18.10.2002     

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch nach der Beendigung des Verkehrsversuches Theaterwall haben wir uns zum Ziel gesetzt, uns weiter um die Interessen der Anwohner des Dobbenviertels zu kümmern, die im Rahmen unserer Aktionen an uns herangetragen worden sind. Nach Gesprächen mit verschiedenen Einzelvertretern der Fraktionen sowie dem neuen Stadtbaurat, Herrn Dr. Pantel, wenden wir uns nun mit konkreten Zielvorstellungen und der Bitte um Unterstützung an Sie als die politischen Entscheidungsträger unserer Stadt.

In anliegendem Thesenpapier haben wir die rechtsverbindliche Planungssituation im Dobbenviertel den gegebenen Realitäten gegenübergestellt und anschließend eine Reihe von Anregungen für denkbare verkehrsberuhigende Maßnahmen angeführt.

Dabei ist - wie schon teilweise in unseren Flugblättern - nochmals ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass sämtliche für die Einzelbereiche des Viertels rechtsverbindlichen Bebauungspläne auf die Verkehrs- und Lärmproblematik für das Viertel als reines, allgemeines bzw. besonderes Wohngebiet hinweisen. In den Begründungen der unterschiedlichen Bebauungspläne wird die Notwendigkeit einer Verkehrsberuhigung zur Erreichung der planungsrechtlichen Vorgaben angeführt. Gleichwohl ist bis zum heutigen Tag nichts zur Verwirklichung dieser Planungsziele unternommen worden.

 Wir fordern Sie daher auf, in den Rat der Stadt Oldenburg den Antrag einzubringen, der Verwaltung den Auftrag zu erteilen, kurzfristig ein Verkehrsberuhigungskonzept für das gesamte Dobbenviertel zu erstellen und umzusetzen.

Im Rahmen einer solchen Planungstätigkeit würden wir Ihnen gerne als Interessenvertreter der Anwohner unterstützend zur Seite stehen.

Mit freundlichem Gruß,

  



 

 

BÜRGERINITIATIVE DOBBENVIERTEL OLDENBURG

 

WAS WIRD AUS BEBAUUNGSPLÄNEN UND AUS VERKEHRSKONZEPTEN

IN OLDENBURG ?

 

Bereits in der Einleitung zum Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Oldenburg wird dargelegt, daß im Gegensatz zu früher, als die Bewältigung des motorisierten Individualverkehrs im Zentrum der Planungen stand, heute die umwelt- und sozialverträgliche Gestaltung des Verkehrs zentrales Anliegen der Verkehrsplanung sein muss. Dies beinhaltet, die Planung so zu gestalten, daß die Bevölkerung nicht mehr als unbedingt erforderlich von den Lärm- und Schadstoffimmissionen des motorisierten Verkehrs betroffen wird. Es ist wissenschaftlich in zahlreichen Arbeiten belegt, dass durch die Lärm- und Schadstoffimmissionen schwerwiegende Krankheiten hervorgerufen werden können, was sich als entsprechende Gegenmaßnahmen in Gesetzen und Richtlinien niedergeschlagen hat.

 

Die Zielsetzung des Verkehrsentwicklungsplanes der Stadt Oldenburg ist sehr zu begrüßen,

scheint jedoch für das Dobbenviertel keine Gültigkeit zu besitzen, da die Stadt Oldenburg seit Jahren die diesbezüglichen Vorgaben der  rechtskräftigen Bebauungspläne M390 A-C missachtet.

I. Planerische Vorgaben und Aussagen:

In den Bebauungsplänen wird festgestellt, dass das Dobbenviertel als reines Wohngebiet geplant wurde, dass aber nach und nach andere Nutzungen hinzukamen. Um diese Entwicklung zu stoppen und um dieses Gebiet als Wohngebiet mit hohem Wohnwert zu erhalten, wurden die Bebauungspläne aufgestellt. Dies erfolgte auch im Hinblick darauf, dass im Gutachten des Europarates von 1981 festgestellt wurde, dass Substanz, Architektur Bildstruktur und Funktion des Viertels von großer architekturhistorischer und städtebaugeschichtlicher Bedeutung sind und daher erhaltenswert und schutzwürdig sind.
In diesem Gutachten werden folgende Empfehlungen gemacht:

·        Aufstellung verbindlicher Bebauungspläne und dabei die Ausweisung reiner

         Wohngebiete soviel wie möglich zu fördern

 ·        Verkehrsplanung für das Viertel zu entwerfen und zu verwirklichen

 

 Die Bebauungspläne M 390 A-C für das Dobbenviertel wurden aufgestellt  und rechtskräftig.

Mit dem Bebauungsplan M 390 A, rechtskräftig seit 10.06.1983, wurde ein Verkehrskonzept aufgestellt. Dieses unterstellt, dass die Verkehrsbelastung im Dobbenviertel für die Wohnnutzung zumutbar bleibt. In diesem Verkehrskonzept wird gefordert

·      „großräumige verkehrslenkende Maßnahmen, insbesondere um nächtlichen LKW-Verkehr aus dem Dobbenviertel herauszuhalten“

·      „durch verkehrslenkende Maßnahmen soll der Fremd- und Schwerlastverkehr auf den Hauptverkehrsstraßen außerhalb des Dobbenviertels (Ofener Straße / Innerer Ring / Gartenstraße) geführt werden“

·        der Straßenzug Roonstraße – Hindenburgstraße – Tirpitzstraße – Gerberhof  ist als Verkehrsstraße ausgewiesen, ein beidseitiger Radweg ist vorgesehen

·        der Straßenzug Meinardusstraße – Lindenallee ist Verkehrsstraße in beiden Richtungen und soll Einbahnstraße in Richtung Ofener Straße werden und die Funktion einer Sammelstraße erhalten. Radwege werden als unbedingt erforderlich erachtet.

   

Der Bebauungsplan M 390 B wurde am 23.05.1997 rechtskräftig.

Hier wird ausgeführt:

·        „ Von besonderer Bedeutung für den innerstädtischen Verkehr sind dabei die Gartenstraße und die Roonstraße  als Teil des ostwestlichen Straßenzuges... sowie die Ofener Straße als Hauptverkehrsstraßen gemäß dem Gesamtverkehrskonzept  2000. Die übrigen Straßen sind einbezogen in die flächendeckende Verkehrsberuhigung ( Tempo 30-Zone).
Durch die Verlagerung des Verkehrs auf die Hauptverkehrstraßen ergeben sich hohe Lärmwerte im Bereich der vorhandenen Bebauung. So beträgt als Spitzenwert der Beurteilungspegel entlang der Roonstraße tags bis zu 65 dB (A) und nachts bis zu 56 dB (A).“

·        „Wesentliche Ziele des Bebauungsplanes sind, die Wohnnutzung und die bauliche Struktur im Planbereich zu sichern.“

·        „ ... die Wohnnutzung erhalten und fortentwickelt werden soll.“

·        „Der Festsetzung von Wohngebieten kann entgegengehalten werden, daß sie in weiten Teilen einem hohen Verkehrslärm ausgesetzt sind, so werden die schalltechnischen Orientierungswerte für besondere Wohngebiete ( DIN 18005) überschritten...“

·        „Der Straßenzug Roonstraße ist eine Verkehrsstraße mit verstärkt auftretenden Lärmimmissionen.“


Schließlich macht der Bebauungsplan M-390 C, rechtskräftig seit 13.12.1996, folgende Angaben:

·        „Durch die hohe Verkehrsstärke auf diesen Straßen (Gartenstraße und Straßenzug Roonstraße – Hindenburgstraße – Tirpitzstraße – Gerberhof) sind im Bereich der Bebauung Mittelungspegel vorhanden, die tags weit über 60 und nachts weit über 50 dB (A) liegen.“

·        „Im Zusammenhang mit dem Bebauungsplan M – 390 A wurde für das Dobbenviertel ein Verkehrskonzept entwickelt. Dabei wurde davon ausgegangen, daß die Verkehrsbelastung im gesamten Viertel für die Wohnnutzung zumutbar bleibt. U.a. sieht das Konzept vor, den Fremd- und Schwerlastverkehr durch verkehrslenkende Maßnahmen auf die Hauptverkehrsstraßen außerhalb des Dobbenviertels ( Ofener Straße/ Innerer Ring / Gartenstraße) zu führen.“

 

 

 II. Die Realität:

 

Einerseits haben die Bebauungspläne M390 A-C der weiteren Zweckentfremdung von Wohnraum entgegengewirkt und sind daher den Forderungen des Gutachtens des Europarates von 1981 nachgekommen. Sie haben die Nutzungsmöglichkeiten der Häuser durch die Besitzer stark eingeschränkt.

Andererseits hat die Stadt Oldenburg jedoch das Verkehrskonzept des Bebauungsplanes M 390A bisher, d.h. in einem Zeitraum von nunmehr 19 Jahren, nicht umgesetzt:
 

Dies betrifft die Vorgaben aus dem Verkehrskonzept als auch die allgemeine Forderung, den Verkehr für die Wohnnutzung im Dobbenviertel zumutbar zu halten.

 

Seit Jahren nimmt der Längs- und Querverkehr tags und nachts zu, ohne dass dieser Entwicklung Einhalt geboten wird. Das Dobbenviertel ist ein Wohngebiet und soll als solches erhalten und in seiner Funktion wieder hergestellt werden!  Sowohl Verkehrslärm als auch Abgasimmissionen machen das Wohnen an den Verkehrsachsen zunehmend unmöglich und berücksichtigen nicht die zulässigen Lärmpegel. Selbst Schallschutzfenster vermögen nicht, diese Belastung  erträglich zu machen. Öffnen von Fenstern ist grundsätzlich nicht möglich.
Der tags und nachts unverändert ablaufende Fremd- und insbesondere der Schwerlastverkehr bringt über die Lärm- und Schadstoffimmissionen hinaus schwere Erschütterungen der historischen Bausubstanz und Nachfolgeschäden mit sich. Die Verschmutzungen der Häuser an den Verkehrsstraßen machen es erforderlich, daß hier mit mindestens doppelter Häufigkeit die Außenrenovierungen erfolgen müssen, als an nicht verkehrsbelasteten Straßen. Der verkehrsbedingte Schmutz dringt selbst durch ständig geschlossene Fenster in die Wohnungen ein.

 


 


III. Die Forderungen:

 

Die Bürgerinitiative Dobbenviertel fordert die Fraktionen des Stadtrates Oldenburg auf, der Verwaltung den Auftrag zu erteilen, kurzfristig die Vorgaben aus den Bebauungsplänen M 390 A-C auch hinsichtlich der Verkehrslenkung und Verkehrsberuhigung umzusetzen und die Vorgaben so zu gestalten, dass an allen Straßen  des Dobbenviertels das Wohnen möglich ist. Die Gefährdung von Fußgängern, insbesondere von Kindern und älteren Personen und von  Radfahrern muss minimiert werden. Die Verkehrsbelastung im Bereich der Schulen und Kindergärten muss ebenfalls reduziert werden.


 

Minimalerfordernisse sind:

·        Lärmschutzmaßnahmen zur Erreichung der Emmissionsgrenzwerte der Verkehrslärm  schutzverordnung – 16.BImSchV vom 12.Juni 1990

·        Gewichtsbegrenzung auf 5 t im gesamten Dobbenviertel

·        Geschwindigkeit von 30 km/h  im gesamten Dobbenviertel

·        Gestalterische Maßnahmen, damit die Geschwindigkeitsvorgaben eingehalten werden

·        Kontrollen der Geschwindigkeitsvorgaben

·        Aufhebung des absoluten Halteverbotes im Verlauf der Hindenburg- und Roonstraße

 

Wir sind zu einer gestaltenden Mitarbeit bereit.

 

Ende des Auszuges aus der Internetseite

 

------------------------

 

Immer wieder haben wir mit ähnlichen Schreiben an die Verantwortlichen der Stadt Oldenburg appelliert, dass es dringend geboten ist, die Missstände hinsichtlich des Verkehrs zu beseitigen. Stattdessen haben sich diese seit 2002 noch wesentlich verschärft.

 

So wurde am Cäcilienplatz ein Parkplatz für Reisebusse geschaffen, der den Anwohnern erhebliche Probleme bereitet.

 

Die Bürgerinitiative Dobbenviertel Oldenburg setzt sich daher seit mehreren Jahren dafür ein, dass sich am Cäcilienplatz die Situation mit den parkenden Bussen dahingegen verbessert, dass hier ganzjährig nur begrenzte Haltezeiten bei ausgeschalteten Motoren zugelassen werden, solange keine bessere Möglichkeit auf Dauer gefunden wird.

 

Trotz Ausschilderung und zeitweisen Kontrollen durch Mitarbeiter der Stadt haben sich die Fälle erheblich vermehrt, dass dort die Busse sehr lange verweilen und dies überwiegend mit laufenden Motoren. Das ist insbesondere für die Anwohner der Cäcilienstraße und des Cäcilienplatzes eine unzumutbare Belästigung durch Luftverschmutzung und Lärm. Auch für Besucher des Cäcilienplatzes ist dies nicht die Erholung, die sie sich in diesem stadtnahen, kleinen Park wünschen.

 

Ich möchte zusätzlich darauf hinweisen, dass sich dieser Teil der Cäcilienstraße, in dem die Busse parken, zwischen zwei ausgewiesenen Landschaftsschutzgebieten befindet und der Cäcilienplatz selber unter Denkmalschutz steht.

 

Die dort parkenden Busse sind Reisebusse, die auswärtige Besucher sowohl zur Innenstadt als auch zum Oldenburgischen Staatstheater bringen. Nur einige Busse fahren nach dem Aussteigen der Gäste weiter zum Busparkplatz an der Weser-Ems-Halle. Damit dies grundsätzlich von allen Bussen geschieht, sollte zum Ein- und Aussteigen hier durch entsprechende Beschilderung nur eine begrenzte Aufenthaltsdauer – bei ausgeschalteten Motoren – erlaubt sein, wie es in vielen anderen Städten bereits geschehen ist.

 

Als Zusammenfassung und zur Verdeutlichung füge ich unseren Flyer an:

 

 

„Wohnen hat Vorrang“

logo BI

Bürgerinitiative Dobbenviertel

in Oldenburg

 

Bereits in den 70er Jahren gründete sich die ursprüngliche Bürgerinitiative Dobbenviertel aus Anlass des damals beabsichtigen Erweiterungsbaus der Bezirksregierung unter Abriss mehrerer Häuser in der Lindenallee und der Hindenburgstraße.

 

Im Rahmen des Verkehrsversuchs „Einbahnstraße Theaterwall“ im Sommer 2002 erfolgte eine Neugründung durch betroffene Anwohner.

 

Aufgrund vielfältiger und intensiver Aktivitäten ist es gelungen als Bürger unmittelbaren Einfluss auf Lokalpolitik und städtische Verwaltung zu nehmen. Der unsinnige Versuch wurde bereits nach kurzer Dauer und zwar Monate früher als beabsichtigt, abgebrochen.

 

Anlässlich des Verkehrsversuchs hat sich gezeigt, dass sich bei den Anwohnern des Viertels über Jahre hinweg Unmut über die Verkehrssituation angestaut hat.

 

Aus diesem Grunde wollen wir weiter daran arbeiten, dass das Wohnen im Dobbenviertel wieder an Qualität gewinnt. Immerhin handelt es sich nach den verschiedenen in diesem Bereich geltenden Bebauungsplänen um allgemeine und besondere Wohngebiete mit allen nachteiligen Konsequenzen in Bezug auf die Nutzung der Häuser. Deren Vorteile insbesondere im Hinblick auf weniger Verkehrs- und Lärmbelastung genießen wir hingegen nicht.


 

Bürgerinitiative Dobbenviertel

in Oldenburg

 

Ziele der Bürgerinitiative

 

Wir setzen uns ein für

 

„BESSERES WOHNEN – WENIGER VERKEHR“:

 

-   Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 km/h sowie eine Gewichtsbegrenzung auf 5 t im gesamten Dobbenviertel

 

-     Nachtfahrverbot für Lkw und Motorräder

 

-     regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen und/oder die temporäre Aufstellung eines mobilen Radarmessgeräts

 

-   ein Verkehrslenkungskonzept für den Fremd-und Schwerlastverkehr

 

-     Lärmschutzmaßnahmen

 

-     Maßnahmen zur Verringerung des Parksuchverkehrs

 

-     Ganzjährig nur begrenzte Haltezeiten für Busse am Cäcilienplatz bei ausgeschalteten Motoren – solange keine bessere Möglichkeit auf Dauer gefunden wird

 

2016-05-26_01.JPG           2016-05-26_03.JPG

 

Ansprechpartner:

 

Bernward Große, Herbartstraße 15, 26122 Oldenburg

 

b.grosse@oldenburg-dobbenviertel.com

 

Besuchen Sie unsere Internetseite http://www.bi-dobben.de

 

 

Ende des Flyers

 

------------------------


 

Ich bitte Sie dringend, sich mit der in diesem Schreiben geschilderten Problematik auseinanderzusetzen.

 

Die Bürgerinitiative hofft auf Ihre wohlwollende Unterstützung.

 

Ein gleichlautendes Schreiben geht per E-Mail an den Oberbürgermeister, die Stadtbaurätin und an das Amt für Verkehr und Straßenbau – Fachdienst Verkehrsplanung.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Bernward Große

 

Herbartstraße 15, 26122 Oldenburg

 

 

Schriftverkehr zum Problem des Busparkplatzes am Cäcilienplatz

 

CDU-Fraktion                                                                                                                                                                                                                                                                             vorab als E-Mail

Altes Rathaus

Markt 1

26122 Oldenburg

Oldenburg, 16. März 2017

 

Busparkplatz am Cäcilienplatz

 

Anlg.:   Foto von einem Reisebus in der Straße „Cäcilienplatz“ vom 12. März 2017

            und drei ältere Fotos

            Flyer der Bürgerinitiative Dobbenviertel

 

 

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

 

für Ihre E-Mail vom 08. März bedanke ich mich.

 

Zur Antwort des Amtes für Verkehr und Straßenbau vom 03. Januar 2017 habe ich folgende Anmerkungen zu machen:

 

Der Bericht ist im Grundtenor gleichlautend mit den uns und auch ihnen bereits vorliegenden Stellungnahmen aus den Jahren 2010, 2013 und 2016.

Wie wir bereits erwartet haben, möchte sich die Verwaltung nicht auf die Suche nach Alternativen machen, die vielleicht nicht ad hoc umsetzbar sind, jedoch über ein mittelfristiges Konzept zu erreichen wären.

Aus unserer Sicht wurden leider schon mehrfach Chancen für eine Neuorganisation vertan (z. B. beim Neubau der Schlosshöfe, z. B. Möglichkeiten eines Pendelverkehrs für Gäste, die mit Reisebussen anreisen), gleichwohl gäbe es auch heute noch denkbare Möglichkeiten. Durch Umbauten am Pferdemarkt beispielsweise wären Flächen zu generieren, die im Übrigen auch dazu führen würden, dass auswärtige Gäste den gesamten Bereich der Oldenburger Fußgängerzone kennenlernen.

Auch einfache Lösungen, wie eine zeitliche Begrenzung der Aufenthaltsdauer der Busse am Cäcilienplatz auch außerhalb der Weihnachtszeit, werden nicht in Betracht gezogen. Es gibt viele Städte, die so eine zeitliche Aufenthaltsdauer der Reisebusse vorsehen, um die Anwohner vor unnötigen Belästigungen zu schützen.

Wie die anliegenden Fotos deutlich zeigen, fahren wiederholt Reisebusse durch die Straße Cäcilienplatz (Beschränkung auf max. 5 Tonnen), um zum Busparkplatz zu gelangen. Dabei entstehen vermeidbare Schäden an der Straße und durch die Erschütterungen irreparable Risse an den historischen Gebäuden, die auf einem nachgiebigen Untergrund (Dobben = feuchte Wiesen) gegründet sind.


 

Ferner möchten wir – wie auch bei Ihnen am 23. November 2016 besprochen - auf die anderen verkehrstechnischen Missstände im Dobbenviertel aufmerksam machen.

Besonders auf zwei Aspekte weise ich hin, weshalb wir die in unserem Flyer aufgeführten Ziele verfolgen:

 

1.    Lärmschutz

 

2.    Verminderung der Erschütterungen

Wir wünschen uns, dass die Verwaltung unsere Ziele nicht so einfach als undurchführbar abschmettert. Es gibt auch hier genügend Beispiele, wie es andere Städte besser machen.

Als Beispiel sei erwähnt, dass für den Straßenzug Roonstraße, Hindenburgstraße, Tirpitzstraße, Gerberhof eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h laut Verwaltung nicht möglich sein soll.


In anderen Städten gibt es sogar auf Bundesstraßen aus Lärmschutzgründen und zum Schutze historischer Bebauung solche Begrenzungen, die zudem noch mit Radar überwacht werden, wie z. B. Bremen, Frankfurt, Freiburg und Hamburg.

 

Was spricht gegen eine Gewichtsbegrenzung auf 5 t im gesamten Dobbenviertel?

 

Warum kann im Dobbenviertel kein Nachtfahrverbot für Lkw und Motorräder verhängt werden?

 

Wieso sind solche Maßnahmen in anderen Städten möglich, aber nicht im für die Stadt Oldenburg historisch wertvollen Dobbenviertel?

 

Wir möchten gerne weiterhin mit Ihnen im Gespräch bleiben und hoffen auf ihre Unterstützung.

 

Eine Abschrift dieses Schreibens lassen wir im Hinblick auf konkrete Planungsmöglichkeiten dem Amt für Verkehr und Straßenbau zukommen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Bernward Große

 


 

E-Mail der CDU-Fraktion vom 8. März 2017

Sehr geehrte Herr Große,

nach unserem Gespräch im CDU-Fraktionsbüro am 23. November haben wir wie besprochen eine Anfrage im Verkehrsausschuss zum Busparkplatz am Cäcilienplatz gestellt. In der Sitzung vom 16. Januar hat die Verwaltung in einem Bericht Stellung zum Thema bezogen. Demnach wird der Verkehr vor Ort in der Vorweihnachtszeit täglich von zwei Ordnungskräften kontrolliert. Zu Gefährdungen ist es laut Bericht nicht gekommen, vereinzelt allerdings zu Abgas- und Lärmbelästigung durch laufende Motoren. Zudem werden die Busfahrer laut Verwaltung aufgefordert, nach dem Ein- und Aussteigen der Fahrgäste den Parkplatz an der Weser-Ems-Halle aufzusuchen. Weitere citynahe Abstellmöglichkeiten seien allerdings nicht vorhanden.

Der Antrag der CDU-Fraktion und der Bericht der Verwaltung sind beigefügt. Wir werden die Situation weiterhin beobachten und stehen bei Bedarf gerne für weitere Gespräche zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Olaf Klaukien (Fraktionsvorsitzender)
Christoph Baak (stellvertretender Fraktionsvorsitzender)

 

Cäcilienplatz_Vorlage.pdf

 

Antrag_CDU_Cäcilienplatz.pdf

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

An alle im Stadtrat vertretenen Fraktionen                                                                                                                                                                                                                vorab als E-Mail

Oldenburg, 05. September 2016

 

Busparkplatz am Cäcilienplatz

 

Anlg.: Flyer der Bürgerinitiative Dobbenviertel

 

 

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

 

die Bürgerinitiative Dobbenviertel Oldenburg setzt sich u. a. seit mehreren Jahren dafür ein, dass sich am Cäcilienplatz die Situation mit den parkenden Bussen dahingegen verbessert, dass hier ganzjährig nur begrenzte Haltezeiten bei ausgeschalteten Motoren zugelassen werden, sofern keine bessere Möglichkeit auf Dauer gefunden wird.

 

In letzter Zeit haben sich die Fälle erheblich vermehrt, dass dort die Busse sehr lange verweilen und dies überwiegend mit laufenden Motoren. Das ist insbesondere für die Anwohner der Cäcilienstraße und des Cäcilienplatzes eine unzumutbare Belästigung durch Luftverschmutzung und Lärm. Auch für Besucher des Cäcilienplatzes ist dies nicht die Erholung, die sie sich in diesem stadtnahen, kleinen Park wünschen.

 

Ich möchte zusätzlich darauf hinweisen, dass sich dieser Teil der Cäcilienstraße, in dem die Busse parken, zwischen zwei ausgewiesenen Landschaftsschutzgebieten befindet und der Cäcilienplatz selber unter Denkmalschutz steht.

 

Die dort parkenden Busse sind Reisebusse, die auswärtige Besucher sowohl zur Innenstadt als auch zum Oldenburgischen Staatstheater bringen. Nur einige Busse fahren nach dem Aussteigen der Gäste weiter zum Busparkplatz an der Weser-Ems-Halle. Damit dies grundsätzlich von allen Bussen geschieht, sollte zum Ein- und Aussteigen hier durch entsprechende Beschilderung nur eine begrenzte Aufenthaltsdauer – bei ausgeschalteten Motoren – erlaubt sein, wie es in vielen anderen Städten bereits geschehen ist.

 

Die Bürgerinitiative hofft auf Ihre wohlwollende Unterstützung.

 Ein gleichlautendes Schreiben geht an den Oberbürgermeister und an das Amt für Verkehr und Straßenbau – Fachdienst Verkehrslenkung.

Mit freundlichen Grüßen

Bernward Große

 

Schriftverkehr zum Stadtentwicklungsprogramm 2025

 

E-Mail der Stadt vom 14. November 2012

 

 

Von: Stadtplanung [mailto:Stadtplanung@stadt-oldenburg.de]
Gesendet: Mittwoch, 14. November 2012 16:24
An: Stadtplanung
Betreff: Stadtentwicklungsprogramm2025 - step2025

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

bereits im Jahre 2010 haben Sie durch Ihre Teilnahme an den Stadtbezirkskonferenzen zum Thema "step2025" Ihr Interesse an der Zukunft der Stadt Oldenburg bekundet.

 

Ihre Ideen haben maßgeblich bei der Erarbeitung des nun vorliegenden Entwurfes "step2025" beigetragen, der Ihnen unter www.step2025.de zum Download zur Verfügung steht.

 

Nun sind Sie wieder an der Reihe! Wir sind neugierig, wie Ihnen unser Entwurf "step2025" gefällt. Aus diesem Grunde laden wir Sie herzlich zum moderierten "Stadtdialog"

 

am 20. November 2012 in die Baumhaus Werkstatt gGmbH,

Stedinger Straße 26 in Oldenburg

 

ein. Beginn der Veranstaltung ist um 18:00 Uhr. Der Stadtdialog bietet die Möglichkeit, sich über das "step2025" zu informieren, mit Fachexperten zu diskutieren und Verbesserungsansätze zu thematisieren.

 

Seien Sie dabei und entscheiden Sie mit, wie das Oldenburg der Zukunft aussehen soll! Wir freuen uns auf Sie!

 

Freundliche Grüße
Im Auftrag

Sabine Urban

Stadtplanungsamt
------------------------------------------------------------------
Stadt Oldenburg. Stadtplanungsamt. D-26105 Oldenburg
fon +49 (0) 441-235-2293 . fax +49 (0) 441-235-3025

Allgemeine Anfragen an die Stadt Oldenburg: servicecenter@stadt-oldenburg.de oder fon +49 (0) 441-235-4444
Anfrage an das Stadtplanungsamt: stadtplanung@stadt-oldenburg.de
Infos & Bürgerservice unter:
http://www.oldenburg.de

 

 


Schreiben der Stadt vom 12. Juli 2012

zu www.step2025.de

Schriftverkehr an die Stadtbaurätin Frau Gabriele Nießen

Schreiben der Bürgerinitiative an die Stadtbaurätin vom 15. November 2012

 

Als pdf-Datei öffnen

   “WOHNEN HAT VORRANG”    

 

BÜRGERINITIATIVE DOBBENVIERTEL OLDENBURG

c/o Bernward Große, Herbartstraße 15, 26122 Oldenburg

 

Frau

Stadtbaurätin Gabriele Nießen

Industriestr. 1

 

26121 Oldenburg                                                                          15. November 2012

 

 

Stellungnahme der Bürgerinitiative zu Ihrem Schreiben vom 9. Juli 2012

 

 

Sehr geehrte Frau Nießen,

 

auch wenn wir es begrüßen, dass Sie sich mit unserem Anliegen auseinandergesetzt haben, bedauern wir doch sehr, dass Ihre Stellungnahme hierzu unseren Gesprächsstand von vor circa acht Jahren entspricht.

 

Bevor ich auf Einzelheiten Ihres Antwortschreibens eingehe, möchte ich Ihnen die historische und denkmalpflegerische Besonderheit des Dobbenviertels vor Augen führen.

 

Das Dobbenviertel erstreckt sich überwiegend auf dem ehemaligen Überschwemmungsgebiet der Haaren. Im Dezember 1875 wurde der Dobbenvertrag geschlossen und im Oldenburgischen Gemeindeblatt vom 13.1.1876 ein Plan zur Bebauung der Dobben veröffentlicht.Nach erfolgter Trockenlegung und Aufschüttung mit Sand entstanden ab 1876 die ersten Wohngebäude auf dem neu erschlossenen Gelände. Bis zur Jahrhundertwende wurden die Gebäude des Dobbenviertels von nur wenigen Architekten entworfen, die dem Viertel den besonderen Charakter verliehen.Es ist einem glücklichen Umstand geschuldet, dass die Gebäude des Dobbenviertels in den Kriegen nicht zerstört wurden. Auch der Befehl Hitlers, das Viertel niederzureißen und dort ein Gauzentrum zu errichten, wurde zum Glück nicht verwirklicht. So ist der Stadt Oldenburg ein wertvoller Stadtteil erhalten geblieben, dessen Bestand nicht nur den Eigentümern der jeweiligen Gebäude am Herzen liegt. Nähere Informationen zu Städtebau und Architektur des Dobbenviertels finden Sie auf den Seiten 192 bis 222 der „Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Band 31, Stadt Oldenburg (Oldenburg) bearbeitet von Doris Böker, Verlag CW Niemeyer, Hameln 1993“.


 

 

Im Rahmen eines Gutachtens des Europarates von 1981 wurde bezüglich des Dobbenviertels festgestellt, dass Substanz, Architektur, Bildstruktur und Funktion des Viertels von großer architekturhistorischer und städtebaugeschichtlicher Bedeutung und aus diesem Grunde erhaltenswert und schutzwürdig sind. Durch die Erstellung verbindlicher Bebauungspläne sollte daher sichergestellt werden, dass die Wohnfunktion im Viertel wieder gestärkt und eine dieser Planungssituation entsprechende Verkehrsplanung entworfen und verwirklicht wird. Die Wohnfunktion im Viertel wurde insbesondere dadurch gestärkt, dass viele Gebäude des Landes nach Auflösung der Bezirksregierung Weser-Ems verkauft wurden und häufig wieder ihre ehemalige Wohnnutzung erfuhren. Der Empfehlung des Europarates zur Verkehrsberuhigung im Dobbenviertel wurde dadurch Rechnung getragen, dass 30er Zonen eingerichtet wurden und teilweise eine Gewichtsbegrenzung erfolgte.

 

Die zentrale Erschließung des Dobbenviertels über den Straßenzug Roonstraße/Hindenburgstraße/Tirpitzstraße/Gerberhof und Prinzessinweg sowie über die Meinardusstraße/Lindenallee bereiten den Anwohnern ernste Probleme. Hiervon ist lediglich der nördliche Teil der Lindenallee als Tempo-30-Zone ausgewiesen.

 

Bedingt durch die historischen Bebauungspläne wurden die Wohngebäude in nur drei Metern Abstand zur Straße errichtet, was bei dem damaligen Verkehr unproblematisch war. Heute jedoch führt dies z. B. an der Hindenburgstraße dazu, dass Busse in nur ca. drei Metern Abstand von den Wohnräumen „vorbeidonnern“. Auch ansonsten sind die Folgen der Aufschüttungen auf die Feuchtwiesen in hohem Maße spürbar. Fahren Busse oder sonstige schweren Fahrzeuge mit etwa 50 km/h an den Gebäuden vorbei, so sind die Erschütterungen so stark, dass das Geschirr in den Schränken klirrt und die PC-Monitore „tanzen“. Dies mag übertrieben klingen, entspricht aber den Tatsachen.

 

Besonders schlimm für die Eigentümer der historischen Gebäude ist es, dass es vermehrt zur Bildung von Rissen im Mauerwerk kommt. Dies wurde augenfällig beim Verkehrsversuch im Jahre 2002 und setzt sich ständig fort. Mit viel Liebe und hohen Kosten bemühen sich die Eigentümer zum Erhalt der Bauwerke. Da wäre es nur recht und billig, die Immissionen durch den Verkehr zu mindern.

 

Andere Städte und Gemeinden haben Hauptverkehrsstraßen, sogar Bundesstraßen aus Gründen des Immissionsschutzes auf Tempo 30 begrenzt. Wieso soll es dann nicht in so einem sensiblen Bereich wie dem Dobbenviertel möglich sein?

 

Es kommt nicht auf die Anzahl der Beeinträchtigungen an, sondern auf deren Auswirkungen für die Umgebung. In diesem Zusammenhang sind wir auf die Lärmaktionsplanung der Stadt Oldenburg gespannt. Zu einem zukunftsorientierten Verkehrskonzept zur Entlastung der innenstadtnahen Wohnviertel könnte es auch gehören, dass gewisse Straßen nur für Anlieger zur Verfügung stehen. Dadurch würde die Durchquerung vermindert. Hilfreich könnte in diesem Zusammenhang auch die vermehrte Einrichtung von Einbahnstraßen oder deren Richtungsänderung dienen, um den Durchgangsverkehr unattraktiv zu machen.


 

 

Unserem Wunsch nach mehr Anwohnerparkraum könnte unter diesen Voraussetzungen schon Rechnung getragen werden, ohne in den Widerspruch zur Forderung nach weniger Verkehr zu gelangen.

 

Zum Busparkplatz am Cäcilienplatz haben Sie den derzeitigen Sachstand ausführlich erläutert, der den Bewohnern des Dobbenviertels jedoch hinreichend bekannt sein dürfte. Über Alternativen wie z. B. die Möglichkeit von Pendelbussen rund um den Innenstadtring - ähnlich wie in Groningen - wurde nichts ausgesagt.

 

Als Bürgerinitiative, wie sie übrigens schon 1905 einmal in der Lindenallee anlässlich der Änderung des Straßennamens entstanden ist, möchten wir uns weiterhin auch für einen besseren Immissionsschutz im Dobbenviertel einsetzen. Wir wären dankbar, wenn sich ein kooperativer Dialog zwischen Ihnen und uns entwickeln könnte.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Bernward Große

 

 

 

 


 

Antwortschreiben der Stadtbaurätin vom 9. Juli 2012

 

Als pdf-Datei öffnen incl. Schreiben der Stadt vom 12. Juli 2012

 

 

 

 

 

 

Zwischennachricht der Stadt Oldenburg, falsch datiert mit 5. Mai 2012, gemeint ist der 5. Juni 2012

 

Als pdf-Datei öffnen

 

 

 

 

 


 

Schreiben der Bürgerinitiative an die Stadtbaurätin vom 28. Mai 2012

 

Als pdf-Datei öffnen

 


 

Schreiben der Bürgerinitiative an die Stadtbaurätin vom 19. November 2011

 

Als pdf-Datei öffnen

 

 

 


 

 

Startseite

Dobbenviertel

Bürgerinitiative