Verkehrskonzepte beeinflussen das Dobbenviertel

 

 

 

 Herbartstraße: Einbahnrichtung umdrehen

 

 

 

 

Nordwest-Zeitung

2004-08-03

 


 

 

 

 Schreiben der Bürgerinitiative an die NWZ zum Bericht vom 31.07.2004

 

Presseecho zum Artikel vom 31.07.04 „Renaissance der Einbahnstrasse“

Wie die Berichterstattung der NWZ vom 31.07.04 über die von der Stadt neuerlich angestoßene Diskussion zur Verkehrsführung „Neuer Stadtring“ zeigt, besteht auch lange nach Beendigung des Verkehrsversuchs „Einbahnstraße Theaterwall“, in dessen Zuge die Initiative ins Leben gerufen wurde, weiterhin großer Handlungsbedarf im Dobbenviertel.

Eine Verbesserung der verkehrlichen Situation rund um den Friedensplatz wird von uns begrüßt, weil sich daraus auch positive Auswirkungen auf den Durchgangsverkehr im Dobbenviertel ergeben können. Dieses betrifft insbesondere die Herbartstraße. In diese soll nach den Planungen der Stadt nicht mehr von der Ofener Straße aus rechts eingebogen werden können, um den dortigen Verkehrsfluss zu verbessern. Bei näherer Betrachtung entsteht der Rückstau auf der Ofener Straße jedoch im wesentlichen durch den Linksabbiegerverkehr am Julius-Mosen-Platz auf den Heiligengeistwall, nicht durch die Rechts- oder Linksabbieger am Friedensplatz. 

Ergänzend zu den von der Stadt als mögliche Maßnahmen vorgestellten Planungen könnte eine Reduzierung des Durchgangsverkehrs im Dobbenviertel erreicht werden, indem die Einbahnstraßenrichtung der Herbartstraße umgedreht wird und die Ausfahrt am Friedensplatz nur nach Norden in Richtung Peterstrasse möglich ist. Damit würde zugleich an mehreren Stellen die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöht werden. Dieses gilt zum einen am Friedensplatz selbst und dem ganz erheblichen Fußgänger- und Radfahrerverkehr allein durch die Schüler der umliegenden Innenstadtgymnasien. Zum anderen würde die Einmündung der Herbartstraße in die Hindenburgstraße mit ihrer Unübersichtlichkeit für die querenden Rad- und Fußgängerverkehr entschärft werden.

In diesem Bereich sowie im weiteren Verlauf des Straßenzuges Roonstraße bis Gerberhof hat die BI Dobbenviertel am Montag, den 02.08.04 fünf weitere ihrer selbst entworfenen Tempo-30 Schilder auf Privatgrund aufgestellt. Abweichend von allen anderen Straßen des Viertels darf dort mit 50 km/h gefahren werden. Das führt neben der grundsätzlich erhöhten Verkehrsgefährdung im Wohnviertel auch zu ganz erheblichen Lärmbelästigungen der Anwohner insbesondere im Bereich des extrem unebenen Kopfsteinpflasters auf Höhe der Bezirksregierung. 

Die von der BI Dobbenviertel auch gegenüber der Stadt bereits mehrfach angeregte Maßnahmen - Tempo 30 auch im Bereich Roonstraße bis Gerberhof und Umdrehung der Einbahnstraßerichtung der Herbartstraße - würden nicht nur dem Allgemeininteressen an einem verbesserten Verkehrsfluss Rechnung tragen. Zugleich würden dadurch in Verbindung mit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen zu den Hauptverkehrszeiten die Belange der Anwohner des Wohnviertel mehr Berücksichtigung finden. Die innenstadtnahen Wohnviertel in Oldenburg sind von einmaliger Qualität und haben für die Stadt eine ganz erhebliche Bedeutung und Funktion.

Wir würden uns freuen wenn Sie beigefügtes Foto mit veröffentlichen würden. Abgebildet sind unter anderem hinten rechts vor dem Initiativenschild der Vorsitzende Dr. Friedrich Schunter und zweite von rechts Pressesprecherin Astrid Miedtank.

 Astrid Miedtank

- Pressesprecherin -

Herbartstr. 13

26122 Oldenburg

 


 

Anlage: 1 Foto

 

 

 


 

 

 

 Renaissance der Einbahnstraße

 

 

 

 

 

Nordwest-Zeitung

2004-07-31

 


 

 

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